Im April 1864 fiel beim Sturm auf die Düppeler Schanzen die Entscheidung im Deutsch-Dänischen Krieg.

Bereits 1849 waren die Schanzen Schauplatz eines Gefechtes zwischen deutschen und dänischen Truppen gewesen.  Dänemark setzte 11.000 Mann zur Verteidigung der zehn Schanzen ein. Am 18. April bezogen 37.000 Mann der preußischen Sturmkolonnen gegen 02:00 Uhr morgens ihre Stellungen, die nur etwa 200 Meter von den ersten dänischen Schanzen entfernt lagen. Nach stundenlanger Artillerievorbereitung begann um 10:00 Uhr der Sturmangriff. In einer zweiten Stellungsreihe (nur rund 400 Meter von den dänischen Stellungen entfernt) hatten die Preußen vier Musikkorps unter Führung des preußischen Musikdirektors Gottfried Piefke  zusammengezogen. Diese Musikkorps unterstützten die angreifenden Truppen durch das Spielen bekannter Märsche, u. a. wurde der von Piefke persönlich komponierte  Düppeler Schanzen Marsch gespielt, wobei Piefke der Taktstock durch eine Kanonenkugel entrissen worden sein soll.

Von den erbeuteten 119 dänischen Geschützen hängen 20 seit 1873 an der untersten Trommel der Berliner Siegesäule.

 

 

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